Der komplementäre Farbkreis
als Farbkreisfläche ist eine
wahrnehmungsgemäße, zwei-
dimensionale Farbordnung mit
einer Konstanten (Farbhelligkeit).
Eine 12-teilige komplementäre Farbkreislinie kann schrittweise
entwickelt werden (Itten): Man mischt die Primärfarben Rot und
Blau jeweils so, dass in ihr keine weitere Nachbarfarbe wahr-
zunehmen ist. Praktisch wird man für Gelb reine Pigmente
nehmen müssen. Durch Mischen einer Primärfarbe zu einem
neutralen Grau erzielt man die jeweilige Sekundärfarbe.
Dann mischt man immer aus einer Primär- und benachbarten
Sekundärfarbe zu gleichen Intervallen die Tertiärfarben.
Nun können zwischen jeweilige Komplementärfarben theoretisch
die komplementären Reihen eingefügt werden, sie haben den
NGP als gemeinsame Mitten.