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Vademecum \ Screendesign \ Gestaltgesetze
Impressum
  Der Prozes der menschlichen Wahrnehmung beginnt mit einer Unterscheidung nach Figur vor Grund – auch: Gestalt. Gestalten ist ein ziel- und ergebnis- orientiertes Erarbeiten von Gestalten.
Gesetzmäßigkeiten der Wahrnehmung   führen zu   Grundsätzen der Gestaltung
Prägnanz Gestalten die sich deutlich im Kontext abheben – durch Einfachheit, Vertrautheit, Figuration (besonders vertikale Symmetrien), … –
werden bevorzugt wahrgenommen.
einfaches und klares Layout; Raster mit sinnvollen Bündigkeiten und Platzierungen;
"aus wenigen Vorgaben eine große Vielfalt"
Nähe Näher stehende Elemente
werden als zusammengehörig wahrgenommen.
richtige Abstände
Ähnlichkeit Einander ähnliche Elemente
werden bevorzugt als zusammengehörig wahrgenommen.
Auszeichnungen im Text;
Listen oder Gliederungen
Geschlossenheit Elemente entlang einer klar wahrnehmbaren Linie oder innerhalb
einer einfachen oder vertrauten – auch unvollständigen – Figur
werden bevorzugt als zusammengehörig wahrgenommen.
Einzüge und Absätze;
deutliche Bündigkeiten;
Bild-Text-Verhältnisse
Verbindungen Verbundene Elemente (etwa durch Linien oder gleiche Farben)
werden bevorzugt als zusammengehörig wahrgenommen.
ggf. Rahmen oder Hintergründe;
andere Gestaltgesetze unterliegen
Akzentuierung
(Fokussierung)
Wenn zwischen ähnlichen Elementen eins deutlich verschieden ist
oder eins deutlich entfernter ist als die anderen oder …,
erweckt es unmittelbar mehr Aufmerksamkeit und wird zum Akzent.
Wichtung von Inhalten
oder Hierarchien in der Wahrnehmung
Gestaltgesetze