Wissenschaftliche Inhalte sind oft so komplex,
dass sie überschaubar und zum Lesen aufbereitet
werden müssen. Die gesammelten Inhalte werden
in verschiedene, unterscheidbare, aber zusammen-
hängende Teile zerlegt und zielgerichtet geordnet –
geordnet in einer Gliederung:
1. 2. 2.1 2.2 2.3 3. 3.1 3.1.1 3.1.2 3.2 3.3 4. 5. |
üblicherweise in dezimaler Gliederung
jeweils entweder mehrere Unterpunkte oder keine
Formulierungen einheitlich, aussagekräftig und eindeutig
Gliederungspunkte so formulieren, dass Inhalte und Struktur der Arbeit repräsentativ vertreten sind
die Argumentation muss aus der Gliederung ablesbar sein
Formulierungen optimal zwischen genau und überschaubar
mit Seitenzahlen versehen wird eine Gliederung zum Inhaltsverzeichnis
Gliederungen in verschiedenen Ansätzen « |
problem-
orientiert
von der Problembeschreibung über Lösungs- möglichkeiten, Methodenwahl zum Ergebnis
und Konsequenzen
chronologisch
in historischer Entwicklung, in zeitlicher Reihenfolge;
Entwickeln einer Erkenntnis
kausal
von Ursachen zu einer Wirkung;
von Auswirkungen auf Ursachen schließen
prognostisch
aus gegebenen Erkenntnissen auf Zukünftiges schließen, Erwartungen abschätzen
deduktiv
vom Allgemeinen auf Spezifisches schließen
und analysieren
induktiv
von Einzelfällen oder Beispielen
zu allgemeinen Aussagen gelangen
perspektivisch
verschiedene Blickrichtungen, Auffassungen, …;
oder von geografischer Nähe zu Ferne v.v.
diskursiv
Erkenntnisse bzw. Meinungen
argumentativ stützen oder in-Frage-stellen, Neues diskutieren
empirisch
gesammelte Fakten, Erkenntnisse oder Theoriebausteine ergebnisorientiert darlegen; z.B. bei Untersuchungen die Hypothese stützen