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Wissenschaftliche Poster
zur Präsentation und Kommunikation

Bevorzugt auf Tagungen oder Kongressen eingesetzt, bieten sie den Teilnehmern unkomplizierte Möglichkeiten vor ein großes Fachpublikum zu treten, ohne dass die Tagung in einer Flut von Vorträgen versinkt.

Ebenso können Poster wesentliche Inhalte wissen- schaftlicher Arbeiten vorstellen, Kurzvorträge begleiten oder von Schülern und Studenten erarbeitete Sachverhalte strukturieren und visualisieren. Inzwischen finden wissenschaftliche Poster auch im Unterricht Verwendung.

Im Seminarfach werden Poster verwendet, um im Themen- und Gruppenfindungsprozess klassenübergreifend zu kommunizieren oder im Sinne eines Fazits das Ergebniss der Seminarfachleistung zusammen zu fassen.

Entscheidend für die Wirksamkeit eines Poster ist eine
sinnfällige, der Argumentation entsprechende Komposition!

… ein Beispiel

  Leider sind wissenschaftliche Poster oft überladen, die Kunst besteht im Kürzen. Die Informationsmenge sollte so beschränkt werden, dass sie innerhalb von 2 bis 3 Minuten erfasst werden kann. Poster ersetzen ohnehin nicht die wissenschaftlichen Abhandlung.  ‹       
Texte kurz und prägnant
wenig zu lesen, dafür mehr zu sehen
Lesbarkeit und Fernwirkung
in die Überschrift alle Schlüsselwörter des Themas,
um sofort die Aufmerksamkeit zu wecken
 
Farben um Inhalte zu ordnen
gleiche Farben für gleiche Hierarchien
Akzente für Blickführung und Hervorhebungen
Hell-Dunkel-Kontrast für intensive Botschaften
(Schwarz auf weißem Grund erscheint heute als fantasielos, eine sinnfällige Farbgestaltung ist die wohl mächtigste gestalterische Möglichkeit)
 
Bilder Grundsätzlich wirken Bilder besser als Texte
wirken nur mit einer gewissen Größe (Fernwirkung)
Bildinhalte nicht mit Text wiederholen – und umgekehrt
mit Bildern nicht Nebensächliches betonen
 
Komposition Inhaltliche Zusammenhänge
mit formalen Bezügen präsentieren