Ein Thema
beschreibt konkret und abrechenbar den wissenschaftlichen Gegenstand und vor-
gesehene Methoden, die Zielorietierung
(Fragestellungen, Hypothesen, Problem-
stellungen, Produkte, …) und realistisch
zu bearbeitende Quellen bzw. Möglichkeiten
Nach
DUDEN:
théma = [lat.<griech.] Satz, abzuhandelnder Gegenstand;
eigtl. das (Auf)gesetzte, zu: tithénai = setzen, stellen, legen
hier: Gegenstand einer
wissenschaftlichen Arbeit …
auch: eines Romans oder eines Bildes
auch: einer Rede, psychologisches Subjekt
auch: Melodie mit einem musikalischen Grundgedanken
Themen sollten im
Nominalstil formuliert sein
und alle
grundlegenden Begriffe enthalten,
über deren Klarheit das Thema erst verhandelbar wird (ohne die das Thema strittig werden könnte).
| Kriterien für ein Seminarfachthema: |
| inhaltlich klar |
Untersuchungsgegenstand und Methoden sind auch für Außenstehende offensichtlich |
| wissenschaftlich |
Erkenntnisse herleiten, belegen, …
Wissen unter neuem Aspekt untersuchen, … |
| nachvollziehbar |
zu erwartende Ergbnisse und deren Begründung bzw. Herleitung (Quellen) werden ersichtlich |
| sinnvoll |
nützlich für eine öffentliche Diskussion oder einen wissenschaftlichen Fortschritt |
| realisierbar |
mit den zur Verfügung stehenden Mitteln |
| differennzierbar |
in eigenständige Einzelbeiträge aufzuteilen |
Themen im
Seminarfach:
in
Gruppenarbeit eine selbstgestellte Aufgabe
mit wissenschaftlichem Anspruch erfüllen; d.h.
– mit einer wissenschaftlichen Methode
– innerhalb einer realisierbaren Aufgabe
– ein neues oder eigenständiges Ergebnis erzielen.
(siehe auch
Handlungsanweisungen)